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AG Surges - Klinische Epilepsieforschung


Univ.-Prof. Dr. med. Rainer Surges, MHBA

Arbeitsgruppenleitung

Sekretariat

Rosemarie Luster

Tel.: 0228 287-19388
Fax: 0228 287-14328


Wir beschäftigen uns wissenschaftlich mit Interaktionen zwischen autonomem Nervensystem, Herz und Hirn, mobilen Gesundheitstechnologien bei Anfallserkrankungen, epilepsiechirurgischer Behandlung fokaler Epilepsien sowie den Ursachen und Therapien seltener Epilepsieformen. Dabei werten wir sowohl die im klinischen Alltag erhobenen Informationen (retrospektiv)  als auch mittels spezieller Geräte oder Protokolle gemessenen Daten (prospektiv) aus.

Autonomes Nervensystem und Interaktionen zwischen Herz und Hirn

Epileptische Anfälle beeinflussen nahezu regelhaft die Aktivität des zentralen autonomen Nervensystems, so dass Änderungen der Atmung, Herztätigkeit und kardialen Erregbarkeit häufig beobachtet werden. Wir untersuchen, wie solche Veränderungen Synkopen verursachen oder das Risiko der vorzeitigen Sterblichkeit durch SUDEP (plötzlicher unerwarteter Tod bei Epilepsie) oder plötzlichen Herztod erhöhen können.

Mobile Gesundheitstechnologien

Die Zählung epileptischer Anfälle durch Betroffene oder Angehörige ist häufig fehlerhaft, und das unbeobachtete Auftreten tonisch-klonischer Anfälle kann gefährlich sein. Daher entwickeln und untersuchen wir mobile Gesundheitstechnologien (z.B. Smartwatches und Fitnesstracker), die eine bessere Anfallszählung gewährleisten und über Kommunikationstechnologien die Benachrichtigung von Hilfspersonen ermöglichen können.

Epilepsiechirurgische Behandlung fokaler Epilepsien und klinische Neurophysiologie (Co-Leiter Dr. V. Gnatkovsky, Co-Leiter Dr. A. Rácz)

Fokale Epilepsien können je nach Konstellation durch neurochirurgische Eingriffe geheilt werden. Bei einem Teil der operierten Patienten*innen können nach einigen Jahren jedoch wieder Anfälle auftreten. Daher erforschen wir mittels umfassender klinischer Untersuchungen und neuer computerbasierter Verfahren Ursachen und Prädiktoren für das gute Ansprechen auf epilepiechirurgische Eingriffe.

Ursachen und Therapien seltener Epilepsien (Co-Leiter Dr. T. Baumgartner)

Epilepsien können u.a. durch genetische Veränderungen oder autoimmune Prozesse verursacht werden. Ein größerer Anteil dieser Epilepsien ist schwer behandelbar und erfordert neben der Anfallskontrolle durch Antiepileptika ergänzende Therapieformen wie Immunsuppression oder zusätzliche Gabe von Vitaminen. Wir  untersuchen die genetischen Ursachen und Therapieantworten u.a. bei genetisch bedingten progressiven Myoklonusepilepsien und autoimmun-vermittelter Epilepsien ("limbische Enzephalitis").

Mitarbeiter*innen:

  • Dr. rer. nat. Jan Baumann
  • Dr. med. Tobias Baumgartner
  • Dr. Vadym Gnatkovsky
  • Arthur Jordan
  • cand. med. Lutz Kleinganz
  • Dr. med. Karmele Olaciregui
  • Dr. med. Jan Pukropski
  • Dr. med. Dr. rer. nat. Attila Rácz
  • Dr. med. Elisa Volmering

Aktuelle Publikationen (Auswahl):

  • Surges R. Wearables bei Epilepsien. Klinische Neurophysiologie 2021, im Druck.
  • Kämpfer C, Racz A, Quesada CM, Elger CE, Surges R. Predictive value of electrically induced seizures for postsurgical seizure outcome. Clin Neurophysiol 2020;131(9):2289-2297
  • Gnatkovsky V, Pelliccia V, de Curtis M, Tassi L. Two main focal seizure patterns revealed by intracerebral electroencephalographic biomarker analysis. Epilepsia 2019;60(1):96-106

Alle PubMed-gelisteten Publikationen der AG Klinische Epilepsieforschung: hier

Drittmittel:

  • BMBF (EpiTect, bis 2019)
  • BMG (MOND, seit 2020)
  • Boll Stiftung, Kerpen (bis 2019)
  • Verein zur Förderung der Epilepsieforschung e.V.

Kooperationspartner/ Forschungsverbünde: u.a.

  • Stichting Epilepsie Instellingen Nederland (SEIN), Heemstede, Niederlande
  • Department of Clinical Neurosciences, Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), Lausanne, Schweiz
  • MOND Konsortium (hier)
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gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung:

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.