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Universität Bonn
Universitätsklinikum Bonn

Fragen und Antworten

Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen.

Eine Lumbal- oder Liquorpunktion wird durchgeführt zur Gewinnung von Liquor cerebrospinalis ("Nervenwasser"). Eine Untersuchung des Liquors kann diagnostischen oder therapeutischen Gründen erforderlich werden und wird in der Neurologie häufig zur Abklärung unterschiedlicher Erkrankungen benötigt.  Bei der Lumbalpunktion wird eine Nadel zwischen zwei Wirbelkörper im unteren Rückenbereich vorgeschoben und wenige ml Liquor entnommen. Da sich hier bereits kein Rückenmark mehr befindet, kann es somit auch zu keiner Verletzung des Rückenmarks kommen. 

Bei Störungen des Gedächtnisses werden hierbei bestimmte Werte untersucht, die bei bestimmten Demenzformen verändert sind. Der M. Alzheimer hat z. B. einen charakteristischen Liquorbefund, so dass die Punktion hilft, die Verdachtsdiagnose zu sichern. Aber auch bei anderen Erkranklungen ist die Untersuchung hilfreich wie bei der amyotrophen Lateralsklerose oder M. Huntington.

Die Punktion selber ist eine Routineuntersuchung die in unserer Klinik täglich mit viel Erfahrung durchgeführt wird.

Falls Sie noch dazu Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an. Vor der Untersuchung erhalten Sie einen Aufklärungsbogen und werden persönlich von einem Arzt aufgeklärt.

Ambulante Behandlung

Die erste Vorstellung des Patienten sollte über eine unserer Ambulanzen erfolgen. Hier wird in einem Gespräch sowie einer klinisch-neurologischen Untersuchung sowie ggf. Screening-Tests eine erste Einschätzung von dem Arzt vorgenommen. Ob eine stationäre Behandlung erforderlich ist, wird in diesem ersten Kontakt entschieden und mit dem Patienten die weiteren Schritte besprochen.

Dann wird ein Termin vereinbart zur stationären Aufnahme.

Nach der stationären Aufnahme gibt es einen erneuten Termin zur Befundbesprechung. Sollte sich ein behandlungs- oder beobachtungswürdiger Befund ergeben haben, gibt es nach Absprache weitere Kontrolltermine in der Ambulanz.

Stationäre Behandlung

Die stationäre Aufnahme erfolgt nach einer Ersteinschätzung des Ambulanzarztes. Zur Abklärung der Verdachtsdiagnose sind weitere teils umfangreichere Untersuchungen erforderlich. Dies wird bei uns in einem kürzeren stationären Aufenthalt stattfinden. Die Untersuchungsergebnisse werden entweder direkt stationär besprochen, oder,  bei noch ausstehenden Ergebnissen und zum Abschlussgespräch, wird bereits während des Aufenthaltes ein Termin in unserer Ambulanz vereinbart. Dabei sind die Untersuchungen die Basis für die weitere ambulante Therapie.

Neue Wirkstoffe müssen ausführlich getestet werden, um Wirksamkeit, Sicherheit und Unbedenklichkeit eines neuen Medikaments garantieren zu können. Dies geschieht im Rahmen von klinischen Studien.

Um die medizinische Versorgung zu verbessern, sind klinische Studien unverzichtbar. Patient*innen, die an solchen Studien teilnehmen, haben die Chance, früher als andere mit innovativen Therapien behandelt zu werden.

Klinische Studien unterliegen klaren rechtlichen Regelungen. Alle in Deutschland durchgeführten Studien müssen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zugelassen werden. Beide Behörden unterstehen dem Bundesgesundheitsministerium. Darüberhinaus müssen diese Studien durch die zuständige Ethikkommission zustimmend bewertet werden.

Weitere Informationen zu klinischen Studien erhalten Sie auf der Seite des VfA (Verband forschender Arzneimittlehersteller)

Ein Erklärungsfilm zu klinischen Studien.

Weitere Informationen zu unseren aktuellen Studien.

 

 

Ansprechpartner:

Frau Carmen Sachtleben, Studienkoordinatorin
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Frau Sybille Fallert-Ouattara
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Information gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung "Beauftragter für Medizinproduktesicherheit"

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemäß § 6 Medizinprodukte-Betreiberverordnung steht Ihnen das Universitätsklinikum Bonn im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten, Informationen zu Rückrufen oder Warn- und Sicherheitshinweisen sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen unter folgender E-Mailadresse zur Verfügung: Bitte aktivieren Sie JavaScript, um den verschlüsselten Inhalt zu sehen.

Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.