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Lymphgefäßbildung und -intervention

Lymphgefässbildgebung und -interventionen

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Erforschung und Anwendung neuer bildgebender Verfahren, insbesondere der Magnet-Resonanz-Lymphangiographie (MRL) zur Untersuchung des Lymphgefäßsystems und seiner Erkrankungen. Forschungsgegenstände sind dabei insbesondere krankhafte Veränderungen des peripheren und zentralen Lymphflusses wie sie bei Erkrankungen wie dem Lymphödem, dem Lipödem, chylösen Ergüssen (z.B. Chylothorax) oder der Bronchitis plastica (bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern) beobachtet werden sowie Lymphgefäßmalformationen. Darüber hinaus sind innovative, minimal-invasive Therapieverfahren am Lymphgefäßsystem und deren Implementierung in die klinische Anwendung Gegenstand aktueller Forschung.

Lymphgefäßverletzungen

Lymphgefäßverletzungen mit lymphatischen oder chylösen Leckagen (Chylothorax, Chylaszites, Chyloperikard, kutane Lymphfisteln, Lymphozelen) sind meist traumatisch, insbesondere iatrogen verursachte, oft schwer zu behandelnde Krankheitsbilder, die mit einer ganz erheblicher Morbidität und Mortalität verbunden sind.

Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe sind die technische Entwicklung und klinische Implementation von innovativen Bildgebungs- und Interventionstechniken zur minimal-invasiven Behandlung von Lymphleckagen. Die Forschungsthemen umfassen u.a.:

  • Stellenwert der MR-Lymphangiographie (transpedal oder transnodal) in der prätherapeutischen Planung bei Patienten mit Lymphleckagen
  • Klinischer Stellenwert und individuelle Indikationsstellung von minimal-invasiven Therapien am Lymphgefäßsystem (z.B. der katheterbasierten selektiven Lymphgefäßembolisation)
  • Langzeiteffekte von Lymphgefäßinterventionen
  • Polymerisationseigenschaften von Flüssigembolisaten im Lymphgefäßsystem

Lymphflusspathologien

Neben direkten Verletzungen von Lymphgefäßen können Lymphleckagen und Lymphödeme auch durch einen abnormen Lymphfluss (z.B. chylolymphatischen Reflux) ohne äußere Ursache auftreten. Dieses Phänomen wird häufiger im Kindesalter (u.a. bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern; Bronchitis plastica), aber auch im Erwachsenenalter beobachtet. Die Diagnose und Therapie solcher Erkrankungen gestaltet sich häufig schwieriger als die von lokalisierten Lymphleckagen.

Ziele der Arbeitsgruppe sind durch dynamische Lymphgefäßbildgebung, die bisher noch weitgehend ungeklären pathophysiologischen Zusammenhänge dieser Erkrankungsgruppe aufzuklären und damit eine gezielte und minimal-invasive Therapie zu ermöglichen. Die Forschungsthemen umfassen u.a.:

  • Evaluierung von Lymphflusspathologien mittels MR-Lymphangiographie und Bestimmung des Stellenwerts unterschiedlicher MR-Techniken
  • Einfluss physiologischer Vorgänge auf den zentralen Lymphfluss
  • Klinische Bedeutung und Indikationsstellung von gefäßverschließenden Eingriffen bei Patienten mit pathologischem Lymphfluss
  • Bedeutung der MR-Lymphangiographie für die differentielle Indikationsstellung unterschiedlicher Therapieoptionen des Lymphödems

Lymphgefäßmalformationen

Lymphgefäßanomalien und –malformationen können lokalisiert oder generalisiert, isoliert oder in Kombination mit weiteren Anomalien vorkommen. Forschungsgegenstand der Arbeitsgruppe ist die Optimierung der bildgebenden Darstellung dieser Gefäßveränderungen und der Lymphflussverhältnisse, sowie deren Korrelation mit der zugrundeliegenden (genetischen) Ursache der Anomalie.

Quantitative Bildgebung bei Lymph- und Lipödem

Lymphödem und Lipödem sind in der Bevölkerung häufig gestellt Diagnosen mit oft langwierigen und z.T. für die Patienten nicht zufriedenstellenden Therapien. Forschungsgegenstand der Arbeitsgruppe ist die Evaluation von quantitativen Bildgebungsverfahren bei diesen Krankheitsbildern, zur Objektivierung einerseits der Diagnose (Lipödem) und anderseits des Therapieerfolgs (Lymphödem).

Leitung

Priv.-Doz. Dr.med. Claus C. Pieper
Tel.: 0228 287 19763
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Teammitglieder

Priv.-Doz. Dr. Daniel L. Kütting
Dr. Patrick A. Kupczyk
Dr. Alois Martin Sprinkart (Core Facility)
Dr. Julia Wagenpfeil
Dr. Katharina Hoß
Dr. Andreas Feißt (Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie)
Dr. Katharina Laumen
Marius Vach
Sergej Geiger
Andreas Henkel (Doktorand)
Lea Kaminski (Doktorand)

  • C.C. Pieper, Posterpreis Interventionell Radiologisches Olbert Symposium (IROS) 2018: “Interstitielle transpedale MR-Lymphangiographie zur Planung lymphatischer Interventionen bei Patienten mit chylösen Leckagen”
  • C.C. Pieper, Young Investigator Award der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) 2017: “Transpedale MR-Lymphangiographie des zentralen Lymphsystems – Eine neue Technik zur Planung lymphatischer Interventionen bei Patienten mit chylösen Leckagen”
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