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Universität Bonn
Universitätsklinikum Bonn
UKB - Strahlentherapie und Radioonklogie

Brachytherapie

Die Brachytherapie mittels Afterloadingverfahren kommt in unserer Klinik immer dann zum Einsatz, wenn lokal eine hohe Strahlendosis erreicht und dabei umliegendes Gewebe geschont werden soll (z. B. bei der Behandlung des Zervixkarzinoms und Korpuskarzinoms). Bei der Behandlung dieser Tumore (z. B. des Zervixkarzinoms) ist die Brachytherapie neben der externen Radiotherapie und einer begleitenden Chemotherapie ein obligater Therapiebestandteil. Oft ist die Brachytherapie im Anschluss an eine Operation notwendig, um das Risiko für ein Rezidiv im OP-Gebiet zu senken.

Vor der brachytherapeutischen Behandlung erfolgt eine CT-/MRT-Bildgebung mit liegendem Applikator, auf deren Grundlage ein Bestrahlungsplan erstellt wird. Das Ziel ist hierbei, den Tumor mit einer ausreichenden Bestrahlungsdosis zu versorgen und gleichzeitig eine geringstmögliche Belastung der in direkter Nachbarschaft liegenden Organe zu erreichen.

Vor jeder Bestrahlungssitzung (3 - 5 Sitzungen) wird erneut eine Kontrollbildgebung durchgeführt, der Bestrahlungsplan an die sich veränderten anatomischen Strukturen (z. B. Tumorverkleinerung im Verlauf) angepasst und somit ein Höchstmaß an Präzision und Behandlungssicherheit gewährleistet (adaptive Brachytherapie). Dadurch wird das Risiko von schwerwiegenden Spätkomplikationen auf ein Mindestmaß reduziert, ohne den Heilungserfolg zu gefährden.

Diese Therapie ist in aller Regel nebenwirkungsarm und gut verträglich. Eine Narkose ist nicht erforderlich.

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