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Universität Bonn
Universitätsklinikum Bonn
UKB - Strahlentherapie und Radioonklogie

Intraoperative Bestrahlung (IORT)

Wenn Tumore operiert werden, kann das so genannte "Tumorbett" (also der Bereich, der vom Tumor befallen war) in der Operation mit speziell dafür entwickelter Technik bestrahlt werden. Da die dabei verwendeten Strahlen sehr niedrige Energien haben ("weiche Röntgenstrahlen"), dringen sie nicht tief ins Gewebe ein. So kann mit sehr hohen Dosen im Tumorbett und gleichzeitig sehr niedrigen Dosen im umliegenden (gesunden) Gewebe eine effiziente Behandlung bereits während der Operation erfolgen. Bei aggressiven Tumoren kann dies ein Vorteil sein, da die Zeit zwischen Operation und anschließender (externer) Strahlentherapie je nach Wundheilung einige Wochen betragen kann.

Bei einigen Krebsarten kann eine intraoperative Bestrahlung sogar eine (teilweise mehrwöchige) externe Strahlentherapie ersetzen oder deutlich verkürzen:

Gerne prüfen wir, ob in Ihrem Fall eine IORT erfolgen kann.

Mehr Informationen

eCancer-Interview (Englisch) mit Prof. Giordano im Rahmen des Global Health Catalyst Summit in Harvard (externer Link):

Mitschnitt (ACHTUNG: OP-Aufnahmen) einer intraoperativen Strahlentherapie bei Gehirntumoren (externer Link; Video mit freundlicher Genehmigung der Carl Zeiss Meditec AG):

Youtube-Video (Englisch) von Prof. Sugg (Breast Cancer Surgery Medical Director, University of Iowa) zur intraoperativen Strahlentherapie bei Brustkrebs (externer Link):

Mitschnitt (ACHTUNG: OP-Aufnahmen) einer intraoperativen Strahlentherapie bei Brustkrebs (externer Link; Video mit freundlicher Genehmigung der Carl Zeiss Meditec AG):

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Diese E-Mailadresse richtet sich vorzugsweise an Kontaktpersonen von Behörden, Herstellern und Vertreibern von Medizinprodukten.